KI & Automatisierung
Make
Make (früher Integromat) ist eine No-Code-Plattform zur Automatisierung von Arbeitsabläufen. Über eine visuelle Oberfläche verbindet man verschiedene Apps und Dienste zu sogenannten Szenarien, die Aufgaben automatisch ausführen, etwa Daten übertragen oder Benachrichtigungen senden. Make spart manuelle Arbeit und verbindet Tools, die sonst nicht zusammenarbeiten.
Was ist Make?
Make (früher Integromat) ist eine No-Code-Plattform, mit der du verschiedene Apps und Online-Dienste miteinander verbindest und Arbeitsabläufe automatisierst. Statt Aufgaben manuell zu erledigen, baust du in Make sogenannte Szenarien zusammen, die im Hintergrund laufen: Eine neue Anfrage über dein Kontaktformular landet automatisch in deinem CRM, löst eine Benachrichtigung in Slack aus und trägt den Kontakt in eine Tabelle ein.
Du brauchst dafür keine Programmierkenntnisse. Make arbeitet mit einer visuellen Oberfläche, auf der du die einzelnen Schritte per Drag-and-drop anordnest. Für KI-Aufgaben lässt sich auch ChatGPT als Baustein einbinden, etwa um Texte automatisch zu erstellen oder einzuordnen.
Wie funktioniert Make mit Szenarien, Modulen und Triggern?
Make baut auf drei Bausteinen auf: Szenarien, Module und Trigger. Ein Szenario ist der komplette Automatisierungsablauf, den du zusammenstellst. Module sind die einzelnen Schritte darin, jeweils mit einer App verknüpft (zum Beispiel Gmail, Google Sheets oder Airtable). Der Trigger ist das erste Modul und startet den Ablauf.
Es gibt zwei Arten von Triggern: zeitgesteuert (das Szenario läuft alle 15 Minuten und prüft auf neue Daten) oder per Webhook in Echtzeit, sobald ein Ereignis eintritt. Zwischen den Modulen fliessen Daten von einem Schritt zum nächsten. Mit Filtern, Routern und Funktionen steuerst du, welche Daten wann weitergegeben und wie sie umgeformt werden.
Wofür wird Make typischerweise genutzt?
Make eignet sich für wiederkehrende Aufgaben, die Apps verbinden. Typische Beispiele aus dem Agentur- und Marketing-Alltag:
- Lead-Handling: Formular-Einträge automatisch ins CRM, in eine Tabelle und als E-Mail-Benachrichtigung verteilen.
- Content-Workflows: Social-Media-Posts planen, Rechnungen aus eingehenden Bestellungen erzeugen oder Dateien zwischen Cloud-Diensten synchronisieren.
- Reporting: Kennzahlen aus mehreren Quellen in einem Dashboard bündeln, etwa SEO-Daten aus einem Tool wie Ubersuggest.
Der Vorteil: Du sparst manuelle Routinearbeit und reduzierst Fehler durch Copy-and-paste. Make rechnet nach Operationen ab, also nach der Zahl der ausgeführten Modul-Schritte. Bei sehr großen Datenmengen lohnt sich deshalb ein Blick auf die Kosten.
Häufige Fragen
- Was ist der Unterschied zwischen Make und Zapier?
- Beide verbinden Apps und automatisieren Abläufe. Make bietet eine visuelle Oberfläche mit verzweigten Szenarien, mehr Datenverarbeitung und ist bei vielen Schritten oft günstiger. Zapier ist simpler aufgebaut und schneller für einfache Eins-zu-eins-Automatisierungen. Für komplexe Workflows mit Filtern und Schleifen ist Make meist flexibler.
- Brauche ich Programmierkenntnisse für Make?
- Nein. Make ist eine No-Code-Plattform, du baust Szenarien per Drag-and-drop zusammen. Grundverständnis für Datenstrukturen und Logik hilft bei komplexeren Abläufen. Wer tiefer einsteigt, kann optional eigene HTTP-Anfragen oder JSON-Daten nutzen, zwingend ist das aber nicht.
- Was kostet Make?
- Make hat einen kostenlosen Tarif mit begrenzten Operationen pro Monat, ideal zum Ausprobieren. Bezahlte Tarife starten günstig und richten sich nach der Zahl der Operationen, also der ausgeführten Modul-Schritte. Je mehr Szenarien und Daten du verarbeitest, desto höher fällt der Verbrauch aus.
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