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Figma

Figma ist ein browserbasiertes Design-Tool für die Gestaltung von Benutzeroberflächen, Websites und Apps. Mehrere Personen können in Echtzeit am selben Projekt arbeiten. Designer erstellen damit Layouts, Prototypen und Design-Systeme. Durch die Zusammenarbeit im Browser hat sich Figma zum Standard im modernen UI/UX-Design entwickelt.

Was ist Figma?

Figma ist ein browserbasiertes Design-Tool, mit dem du Benutzeroberflächen für Websites und Apps entwirfst. Du arbeitest direkt im Browser, ohne Installation, und mehrere Personen können gleichzeitig an derselben Datei arbeiten - vergleichbar mit Google Docs, nur für Design. Genau diese Echtzeit-Zusammenarbeit hat Figma zum Standard im UI/UX-Design gemacht.

Dateien liegen in der Cloud, jede Änderung ist sofort für alle sichtbar. Als Webdesigner teilst du einen Link, und Kunden oder Entwickler sehen den aktuellen Stand, ohne etwas exportieren zu müssen. Es gibt eine kostenlose Version sowie kostenpflichtige Pläne für Teams mit mehr Funktionen und Rechteverwaltung.

Was kann man mit Figma machen?

In Figma deckst du den kompletten Designprozess ab: vom Layout über interaktive Prototypen bis zum strukturierten Design-System. Du baust Screens aus Frames, Text, Formen und Bildern, arbeitest mit Auto-Layout für flexible, responsive Anordnungen und legst wiederverwendbare Komponenten an.

  • Design: Layouts für Websites und Apps in jeder Bildschirmgröße entwerfen.
  • Prototyping: Screens verlinken und klickbare Abläufe testen, bevor entwickelt wird.
  • Design-Systeme: Komponenten, Farben und Schriften zentral verwalten, sodass das ganze Team konsistent bleibt.

Für den Sprung vom Entwurf zur Website helfen Tools wie Relume oder ein Export Richtung Webflow. Über Plugins erweiterst du Figma zusätzlich, etwa für Icons, Inhalte oder Übergaben an die Entwicklung.

Wie unterscheidet sich Figma von Adobe XD und Co.?

Figma hat sich vor allem durch die browserbasierte Echtzeit-Zusammenarbeit gegen die Konkurrenz durchgesetzt. Adobe XD, lange der direkte Rivale, läuft als lokale Anwendung und wird von Adobe kaum noch weiterentwickelt - 2022 wollte Adobe Figma sogar übernehmen, der Deal scheiterte aber an den Kartellbehörden.

Sketch ist eine solide Alternative, läuft jedoch nur auf dem Mac und setzt stärker auf installierte Software. Figma ist plattformunabhängig und funktioniert auf Windows, Mac und im Browser. Dazu kommt ein großes Ökosystem aus Plugins, Community-Dateien und Vorlagen. Für die meisten Teams ist Figma deshalb heute die naheliegende Wahl, gerade wenn mehrere Leute gemeinsam an einem Projekt arbeiten.

Häufige Fragen

Ist Figma kostenlos?
Ja, Figma bietet eine kostenlose Version, die für einzelne Personen und kleine Projekte ausreicht. Du kannst damit Dateien anlegen, designen und prototypen. Kostenpflichtige Pläne lohnen sich für Teams, die mehr Projekte, geteilte Bibliotheken und eine feinere Rechteverwaltung brauchen.
Braucht man Programmierkenntnisse für Figma?
Nein. Figma ist ein reines Design-Tool, du brauchst keine Programmierkenntnisse. Du arbeitest visuell mit Frames, Formen und Komponenten. Code entsteht erst später, wenn das Design in eine echte Website oder App umgesetzt wird - dafür liefert Figma jedoch hilfreiche Angaben für die Entwicklung.
Kann man mit Figma direkt eine Website bauen?
Figma selbst erzeugt keine fertige Website, sondern den Entwurf. Für die Umsetzung exportierst du das Design oder baust es in einem Tool wie Webflow nach. Plugins und Dienste wie Relume beschleunigen diesen Schritt, die eigentliche Programmierung oder der No-Code-Aufbau passiert aber außerhalb von Figma.

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